Insights zu PLM, Variantenmanagement und Software-defined Products — von der Praxis für die Praxis.
Diese Woche das eigene Claude-Kontingent in Minuten verbrannt – mit Haiku, nicht mit Sonnet oder Opus. Der Grund: massiver Subagent-Einsatz bei einer Recherche-Aufgabe. Drei Learnings über Token-Overhead und wann sich Subagents wirklich lohnen.
Die meisten Konfigurationsmethoden setzen auf eine Maximal-Ausprägung (150% BOM) und filtern dann auf 100%. Was wäre wenn man stattdessen das Delta zu einer Basisvariante modelliert?
Sonnenuntergang, gute Laune und die besten Kolleg:innen, die man sich wünschen kann – der kurze Regenschauer wurde einfach weggelacht. Impressionen von der Sommerfeier auf der Dachterrasse der BHC GmbH.
Konfigurationsexperten kennen die 150%-BOM in- und auswendig. Weniger können die zwei anderen Methoden benennen, die daneben existieren – und wann welche zum Einsatz kommt. Additive, subtraktive und parametrische Konfiguration im Überblick.
Über 40 Begriffe leben inzwischen im Variant Management Glossary, von Additive Configuration bis Zombie Variants. Was zeichnet einen „Zombie-Variant“ aus – und warum lohnt sich ein Blick ins Glossar?
Ein paar Wochen nach dem Geständnis, dass ein „Urlaubsprojekt“ etwas aus dem Ruder gelaufen ist – hier die vorzeigbare Version der Geschichte: variantmanagement.com ist offiziell relauncht.
„PLM ist tot" höre ich oft. Ich zeige den Unterschied zwischen PLM-Suite und PLM-Disziplin: Monolithen geraten unter Druck, aber Konfigurationsmanagement, Traceability und Digital Thread werden gerade erst wichtiger.
Urlaub ist Erholung – aber wer zu viele Hobbies hat, baut zwischendurch auch noch seine Website über Variantenmanagement neu. Wie aus einem simplen Legacy-CMS mit einem Coding-Agenten eine komplette Astro-Migration wurde.
„Geht nicht wegen DSGVO / MDR / TISAX“ – und dann lässt man es gleich ganz bleiben. Dabei steckt in den meisten Regularien kein hartes Verbot, sondern die Aufforderung, sich ernsthaft mit Risiken auseinanderzusetzen.
Für alle, die LLM-Aufrufe verketten wollen, ohne Framework-Overhead, GUI oder Vendor-Lock-in: JuPipe definiert Workflows in reinen Textdateien – mit Unterstützung für lokale Modelle und Cloud-APIs.
Änderungsmanagement gilt als unbeliebte Pflicht – vor allem, weil die Impact-Analyse oft im Flurfunk hängen bleibt. Was es braucht, damit ein Chatbot diese Frage in Zukunft zuverlässig beantwortet.
Nach langem Zögern: ein 13-Zoll-Notebook mit Nvidia RTX und eigener GPU für lokale KI-Experimente. Warum sich selber anfassen, was man beruflich berät, einen eigenen Charakter hat – ohne Abo, ohne API-Key, ohne Datenschutzfrage.
Offizielles Programm vorbei, Messe-Laptop an: Zwei Digital Thread Experts nutzen den Abend des ivip-Symposiums für einen privaten AI-Hackathon zwischen KI, Digital Thread und PLM.
Rückblick auf Tag 1 des Symposiums der prostep ivip Association: IPAI und Schwarz Digits in Heilbronn, die These „die wahre Transformation ist nicht technisch“ und eine neue Initiative zu SUMS und Cybersecurity.
Ein Testfahrzeug regelmäßig auf den neuesten Hardware-Stand zu bringen ist teuer und zeitintensiv – und für viele Tests oft unnötig. Man weiß es nur nicht. Wie Hardware Exchangeability echte Prozesskosten sparen kann.
Bester Beweis: das prostep ivip Symposium in Frankfurt. Ein digitaler Schoßhund, ein LEGO-Marsrover und jede Menge Lötkolben-Nostalgie – Impressionen vom Messestand.
Wenn dank KI jeder selber Tools bauen kann – wer denkt dann an die Struktur und das große Ganze? VibeCoding erinnert an die Excel-Tool-Kultur in Unternehmen, nur auf einem ganz neuen Level. Warum Informationsarchitektur jetzt wichtiger wird denn je.
Warum scheitern KI-Projekte wirklich, warum ist „Daten in ChatGPT kippen“ keine Lösung, und wie kommen Unternehmen zu KI-enabled Datenarchitekturen? Ankündigung zum Symposium der prostep ivip Association 2026 in Frankfurt.
Eine Studie von Lünendonk & Hossenfelder zeigt: 83 Prozent der Unternehmen sehen den geopolitischen Cloud-Kill-Switch als relevantes Risiko. Nur 14 Prozent haben tatsächlich eine belastbare Exit-Strategie. Ein Weckruf gegen Schwarzmalerei UND Naivität.
Wer sich zurzeit durch die Medienlandschaft wühlt, könnte glatt meinen, Deutschland sei am Ende. Ein Plädoyer für mehr Optimismus – und gegen die selbst erfüllende Prophezeiung der Schwarzmalerei.
Mit der CIM Database Cloud auf STACKIT bringt CONTACT Software PLM auf eine europäische Cloud-Plattform. Ein konkretes Beispiel dafür, dass es nicht um „Europa statt USA“ geht, sondern um Wahlfreiheit.
Bislang gab es keinen einheitlichen Maßstab für digitale Souveränität. Das EU Cloud Sovereignty Framework (CSF) ändert das – mit acht Dimensionen und fünf SEAL-Levels. Was der Rahmen leistet, und wo die eigentliche Arbeit erst beginnt.
Digitale PLM/ALM-Souveränität zum Selbstzweck ist wenig hilfreich. Die CIA-Triade aus der Informationssicherheit – Confidentiality, Integrity, Availability – liefert ein handfestes Raster, um den Souveränitätsgrad einer IT-Lösung zu bewerten.
Wenn ein Konzern wie Airbus PLM-Workloads in eine souveräne Cloud bringen will, zählen keine Labels mehr, sondern prüfbare Anforderungen. Airbus-Digitalchefin Catherine Jestin spricht von einer 80/20-Chance. Warum Europa daraus ein 100/0 machen sollte.
Neben der Herkunft des Vendors entscheidet vor allem das Betriebsmodell darüber, wie souverän eine PLM/ALM-Lösung wirklich betrieben wird. Ein Überblick über Vendor-SaaS, On-Premise und Managed Hosting – und warum On-Prem kein automatischer sicherer Hafen ist.
Die Herkunft eines PLM/ALM-Vendors bestimmt mit, welchem Rechtsraum der Software-Lieferant unterliegt. Eine Übersicht der wichtigsten Anbieter – und warum Herkunft allein nicht die ganze Geschichte ist.
Konstruktionsdaten, Software, Stücklisten, Architekturmodelle – der Kern industrieller DNA liegt in PLM/ALM-Systemen. Gleichzeitig wandern immer mehr Lösungen in die Cloud. Auftakt einer Recherche zu digitaler PLM/ALM-Souveränität.
Langdock hat noch keine Standard-Integration für CalDAV-Kalender – also habe ich mir selbst eine gebaut. Ein Open-Source-Hobbyprojekt, das CalDAV-Kalender wie mailbox.org oder Nextcloud direkt mit dem AI-Assistenten verbindet.
Synology Drive Client synchronisiert nicht? Die Logs stecken in einer SQLite-Datenbank. Ich zeige, wo sie liegt und wie man Sync-Probleme analysiert.
Fazit zur SDV Europe nach Tag 2: Von Shift Left und Model First zur SDVxMBSE-Initiative der prostep ivip Association. Zentrale Erkenntnis: Nicht mehr das Tooling ist die Herausforderung, sondern die Zusammenarbeit.
Auf der SDV Europe in Berlin fällt der Begriff MBSE kein einziges Mal – dominieren Shift Left und Model First jetzt die Diskussion? Ein Zwischenstand nach Tag 1.
Ein FAZ-Artikel über Choice Overload bringt ein Thema auf den Punkt, das aus PLM/ALM und Variantenmanagement bestens bekannt ist: Zu viele Optionen klingen nach Kundennähe, erzeugen aber schnell überfordernde Komplexität.
Software-Defined Products wie Software-Defined Vehicles stoßen ohne durchdachtes Systems Engineering schnell an ihre Grenzen. Warum ein durchgängiger Digital Thread über den ganzen Lebenszyklus entscheidend ist.
Was ist ALM eigentlich – Management-Ansatz, Tool-Kategorie oder beides? Ich entwirre den Begriff Application Lifecycle Management, ordne ihn gegenüber PLM und Systems Engineering ein und zeige, worauf es in der Praxis ankommt.
Frisch aus der Druckerei: das neue Buch zu Model-Based Product Line Engineering (MBPLE) von Marco Forlingieri, Tim Weilkiens und Hugo Guillermo Chale-Gongora.
Wer die wirklichen Kundenbedürfnisse nicht versteht, entwickelt entweder am Ziel vorbei oder hält die eigene Komplexität lean und verfehlt den Kunden. Warum ein guter Produkt-Navigator entscheidend ist.
Variantenmanagement bedeutet mehr als Komplexität reduzieren. Der Kundenfokus fehlt in fast jeder Definition — ich zeige, warum er unverzichtbar ist.
Traceability ist nicht gleich Traceability. Mein Traceability-Navigator hilft, die richtigen Anforderungen zu definieren und in der PLM-Toolchain umzusetzen.
ALM-Tool-Auswahl: eine Entscheidung für Jahre. Als anbieterneutraler Berater zeige ich 5 Aspekte, auf die es wirklich ankommt — jenseits von Demo-Videos.
„Konfiguration“ bedeutet in Projekten drei verschiedene Dinge — gleichzeitig. Ich zeige, wie man Begriffskonfusion in Meetings erkennt und auflöst.
MiniZinc ist ein praktischer Einstieg in SAT-Solving. Ich zeige erste Schritte zur Modellierung von Variantenräumen — verständlich auch ohne Mathematikstudium.
Was ist ein SAT-Solver — und warum ist er so wichtig für Variantenmanagement? Ich erkläre die Basistechnologie hinter Produktkonfiguratoren, verständlich erklärt.
Pumpkin Lifecycle Management: Was haben Kürbisse mit Variantenmanagement zu tun? Ein halloweengerechter Blick auf PLM und Variantenvielfalt.
Wie beschreibt man Abermilliarden Varianten? Mit Methoden der Mengenlehre — überraschend intuitiv. Ich zeige es am Beispiel Auto-Varianten auf einem Parkplatz.
Langlebige Produkte brauchen nachhaltige Update-Strategien. Ich zeige, warum Geschäftsmodell, Produktarchitektur und ALM zusammenpassen müssen.
Mitte Mai war ich zusammen mit BHC und PROSTEP auf der Siemens Realize LIVE in Las Vegas. Ein Vortrag, ein Marsrover-Demo und eine Woche internationaler Austausch — ein Rückblick.
Mit BHC und PROSTEP geht es auch 2024 wieder auf eine große PLM Vendoren-Messe. Diesesmal: SIEMENS Realize Live, Mai 2024 in Las Vegas. Wir halten uns auf dem Laufenden und schauen uns alle News direkt vor Ort an.
Vielen Dank für die Einladung zur Ecatalog Conference 2024. Cool was ihr als KiM GmbH und 4PACE zum Thema Variantenkonfiguration zu bieten habt 👍😃 ... von KI bis VR war alles dabei 💯
Betreibt der Osterhase Variantenmanagement für seine Ostereier? Ein spielerischer Blick auf PLM und „variare“ — das lateinische Wort für „färben“.
„Konfiguration“ bedeutet in Projekten drei verschiedene Dinge. Ich bringe Klarheit: Variantenkonfiguration, Konfigurationsmanagement, Parametrisierung.
Heute war Ehemaligen-Treffen in der Modelleisenbahn meiner früheren Schule (Robert-Mayer-Gymnasium Heilbronn). Sogar mein „Dösle“ gab es noch, das ultimativ-patentverdächtige (😂) Hilfswerkzeug.
Im Mai 2023 war ich auf der PTC Liveworx in Boston. Ein paar Eindrücke.
Wie man mit Methoden des Systems Engineering eine optimale PLM/ALM-Integration gestaltet, darum ging es im BHC-Vortrag von David Whitney und mir auf der PTC #LiveWorx 2025 in Boston.
100% PLM und 100% ALM - dafür stehen die PROSTEP AG und die BHC GmbH gemeinsam. Als Crew-Mitglied der BHC war ich mit auf der PTC #LiveWorx 2025 in Boston und habe die neuesten PTC Trends miterlebt.
Ich freue mich darauf, auf der PTC LiveWorx 2025 zusammen mit David Whitney über die Integration von PLM und ALM zu sprechen 😃 Welche Rolle dabei Systems Engineering spielt, erfahrt ihr im Vortrag
Zusammen mit meinen Kollegen bei der BHC GmbH habe ich ein Whitepaper zum Thema Traceability geschrieben. Was zu Traceability dazugehört, und wie man sie umsetzt, erfahrt ihr hier.
Die Crew der BHC GmbH auf dem Mercedes-Benz AG Digital Product Forum 2022. Schön die vielen guten Kontakte mal wieder live zu sehen.
Auf dem Ivip-Symposium ist mir ein Barmix-Roboter über den Weg gelaufen. Der Greifer stammt von meinem früheren Arbeitgeber SCHUNK. Spontane Nostalgie-Gefühle 😉
Nach 12 Jahren bei SCHUNK: Rückblick auf eine prägende Zeit und Ausblick auf das neue Kapitel als PLM/ALM-Consultant bei BHC Consulting.