Echte Prozesskosten im Auf- und Umbau von Entwicklungsfahrzeugen sparen — indem an anderer Stelle die Datenpflege vereinfacht wird.
Ein Testfahrzeug regelmäßig auf den neuesten Hardware-Stand zu bringen ist teuer und zeitintensiv — und für viele Tests oft unnötig. Man weiß es nur nicht.
Im Vortrag von Daniel Leukhardt (Mercedes-Benz AG) und meinem Kollegen Marvin Höhn (BHC GmbH) auf dem ivip-Symposium ging es genau darum: den Verantwortlichen für die jeweilige Hardware-Komponente eine einfache Möglichkeit zu geben, im Tool zu hinterlegen, welche Teile gegenseitig austauschbar sind.
Dadurch lässt sich erkennen, welche Umbauten von Testfahrzeugen tatsächlich nötig sind. Wie so oft liegt der Teufel dabei im Detail — und Überblick und Kenntnisse über den gesamten End-to-End-Prozess sind entscheidend.
Hardware Exchangeability macht sichtbar, was ohnehin schon galt: Nicht jeder Umbau eines Testfahrzeugs ist wirklich nötig. Wer diese Information sauber im Tool hinterlegt, spart Prozesskosten dort, wo sie am unauffälligsten, aber regelmäßigsten anfallen.