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„Was hält den Laden zusammen, wenn dank KI jeder selber Tools bauen kann? Informations-Architektur.“ – Julian Weyer, PROSTEP Group
KI

VibeCoding: Fluch und Segen zugleich

Wenn dank KI jeder selber Tools bauen kann – wer denkt dann an die Struktur und das große Ganze? VibeCoding erinnert an die Excel-Tool-Kultur in Unternehmen, nur auf einem ganz neuen Level. Warum Informationsarchitektur jetzt wichtiger wird denn je.

Julian Weyer
Julian Weyer 13. April 2026 · 2 Min. Lesezeit
KI ·KI ·Informationsarchitektur ·2 Min. Lesezeit

VibeCoding ist cool — und in meinen Augen Fluch und Segen zugleich.

Es ist schon beeindruckend, wie schnell heute Tools entstehen können. Das habe ich in den letzten Monaten mehrfach selber praktiziert: Idee → Prompt → funktioniert. Nun ja, ganz so einfach funktioniert es dann meist doch nicht — trotzdem: Dank KI kann ich Dinge tun, die für mich vorher unerreichbar gewesen wären.

Und das ist auch der Fluch: Wenn jeder selber kleine Tools bauen kann — was wirklich cool und oft nützlich ist — wer denkt dann an die Struktur und das große Ganze?

Mich erinnert VibeCoding ein bisschen an die viel geliebten Excel-Tools in Unternehmen. Die einfache Entwicklungsplattform, mit der jeder schnell ein kleines hilfreiches Tool bauen kann. KI bringt das auf ein ganz neues Level. Das Grundproblem bleibt: Wer kümmert sich um den Klebstoff zwischen den Tools und Informationen? Die Informationsarchitektur, die den Laden zusammenhält?

Ich glaube, dass Informationsarchitektur — so sie denn jemals nicht wichtig war — gerade jetzt wichtiger wird denn je:

Fazit

VibeCoding demokratisiert das Tool-Bauen — und genau darin liegt sowohl der Segen als auch der Fluch. Je einfacher jeder eigene Tools erschaffen kann, desto wichtiger wird eine Informationsarchitektur, die diese Tools und ihre Daten zusammenhält.