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Digitale Souveränität

„Das Ausland sieht uns besser als wir selbst“

Wer sich zurzeit durch die Medienlandschaft wühlt, könnte glatt meinen, Deutschland sei am Ende. Ein Plädoyer für mehr Optimismus – und gegen die selbst erfüllende Prophezeiung der Schwarzmalerei.

Julian Weyer
Julian Weyer 19. März 2026 · 2 Min. Lesezeit
Digitale Souveränität ·Schwarzmalerei ·Meinung ·2 Min. Lesezeit

„Das Ausland sieht uns besser als wir selbst”! Wenn man sich zurzeit durch die Medienlandschaft wühlt, könnte man glatt meinen, Deutschland ist am Ende. Wie erfrischend und ermutigend ist es da doch, auch mal Perspektiven wie die von Martin Blessing zu lesen — seit September 2025 Investitionsbeauftragter der Bundesregierung.

Im Rotary Magazin bringt er es auf den Punkt:

Die Grundstimmung gegenüber Deutschland ist also besser, als wir selbst glauben. Das Ausland sieht uns besser als wir selbst.

Investoren aus dem Nahen Osten, den USA, Kanada, Australien und Asien schätzen den Standort demnach deutlich optimistischer ein, als es die veröffentlichte Meinung hierzulande vermuten lässt.

Mehr davon bitte. Weil zu viel Schwarzmalerei am Ende eine selbst erfüllende Prophezeiung wird.

Quelle: Rainer Hank im Gespräch mit Martin Blessing – „Das Ausland sieht uns besser als wir selbst”, Rotary Magazin

Fazit

Schwarzmalerei ist bequem, aber selten hilfreich — sie lähmt genau dort, wo Handlungsfähigkeit gebraucht wird. Ein realistischer Blick von außen kann manchmal mehr Klarheit schaffen als die eigene, oft zu negative Innensicht.