KI im Engineering - kleine simple Roboter-Demo, aus CAD-Daten, echtem Microcontroller-Code und Physiksimulation. Umgesetzt an einem Urlaubsnachmittag.
Eigentlich wollte ich nur mal herausfinden, was theoretisch für ein solches Projekt nötig wäre (.. beim Wandern kommt man halt auf Ideen, muss die gute Bergluft sein…). Und nach ein paar Recherchen war mir klar: das probierste jetzt einfach mal.
Der Robby hat zwei Antriebsmotoren, einen ESP32-Microcontroller, und einen Helligkeitssensor. Aufgabe: Fahr los, und brems wieder ab wenn Du über die schwarze Linie fährst.
Der Code, der den Robby steuert ist 1:1 derselbe, den man auf echte HW deployen könnte. Die Physiksimulation berücksichtigt Massen und Geometrie.
CAD Daten und Code sind mit Hilfe von AI “headless” entstanden, eine CAD Suite habe ich nicht gebraucht.
Ich werde weiterexperimentieren!KI hat Potential und hat mir in dieser Demo vieles abgenommen, inklusive Erstellung der CAD-Daten und des Firmware-Sourcecodes.
Aber: Ohne Engineering-Vorwissen und eigene Expertise wäre nicht das herausgekommen, was dabei herausgekommen ist. Was mir selbst dabei wahnsinnig geholfen hat, ist, dass ich fundierte Kenntnisse sowohl in klassischen Ingenieursdiszplinen, als auch in Software-Engineering habe (gleichwohl ich weder Vollblut-Konstrukteur noch Vollblut-Softwareentwickler bin). Dadurch konnte ich, wenn ich dem KI-Agenten beim “Denken” und seinen Argumentationen zugeschaut habe, eingreifen, wenn ich gemerkt habe dass der Prozess nicht die Richtung nimmt, die angemessen wäre.