Diese Woche „geschafft”: mein 5-Stunden-Kontingent bei Claude in Minuten verbrannt — autsch. Und das mit Haiku, wohlgemerkt. Nicht mit Sonnet, nicht mit Opus, nicht mit Fable.
Grund: massiver Einsatz von Subagents während einer Recherche-Aufgabe. Stolz darauf? Nein! Wer mich kennt, kennt auch meine Meinung zu Token-Verbrauch und den Begriff „Blindleistung”. Elektrotechniker wissen, was ich meine.
Erkenntnisse
- Multi-Purpose-Agenten (wie Claude Code) erzeugen einen erheblichen Token-Overhead.
- Für einmalige, nicht wiederholbare Aufgaben mag das gerechtfertigt sein. Für standardisierbare Aufgaben verbrennt man damit meistens einfach nur Tokens.
- Auch lokale LLMs können einen aus der Klemme helfen — mit klaren Aufgaben liefern sie erstaunlich zuverlässig.
Subagents kosten immer etwas: Der Token-Overhead lohnt sich für einmalige, unstrukturierte Recherche-Aufgaben — für alles, was sich standardisieren lässt, ist er meistens reine Blindleistung. Und manchmal reicht ein lokales LLM mit klarem Auftrag völlig aus.