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Julian Weyer mit seinem neuen 13-Zoll-Notebook mit Nvidia RTX
KI

Wer über KI redet, sollte sie auch mal laufen lassen

Nach langem Zögern: ein 13-Zoll-Notebook mit Nvidia RTX und eigener GPU für lokale KI-Experimente. Warum sich selber anfassen, was man beruflich berät, einen eigenen Charakter hat – ohne Abo, ohne API-Key, ohne Datenschutzfrage.

Julian Weyer
Julian Weyer 20. April 2026 · 2 Min. Lesezeit
KI ·KI ·Ollama ·2 Min. Lesezeit

Wer über KI redet, sollte sie auch mal laufen lassen. Meine Konsequenz: ein 13-Zoll-Notebook mit Nvidia RTX und 8GB GPU.

Die etwas längere Version: Ich hatte das Gerät seit Anfang 2025 im Auge. Und hab gezögert. Und gezögert. Bis es dann Ende 2025 ausverkauft war — und ein vergleichbares Gerät gibt es nicht. Klassiker.

Im Februar 2026 dann der Glücksgriff: ein gutes Refurbished-Exemplar. Manchmal belohnt einen das Universum doch noch.

Warum das Ganze? Ich berate zu Themen, bei denen KI gerade eine echte Rolle bekommt — zum Beispiel: Was braucht eine Informationsarchitektur im PLM-Umfeld, damit KI dort sinnvoll funktioniert? Über solche Fragen zu reden, ohne sie selbst mal praktisch angefasst zu haben, fühlt sich ungut an.

Lokal experimentieren hat außerdem einen eigenen Charakter — kein Abo, kein API-Key, keine Datenschutzfrage. Einfach: machen.

Wer Ähnliches vorhat: Klar dürften es mehr als 8GB VRAM sein. Aber für meine Zwecke — lernen und erste Schritte — vollkommen ausreichend.

Mittlerweile läuft Ollama unter WSL2, VS Code mit Cline (via Claude API) ist eingerichtet — und ein erstes kleines Automatisierungsprojekt nimmt Form an. Nicht produktionsreif, aber lehrreich. Und ja — es macht auch Spaß. Darf man auch mal zugeben.

Fazit

Wer KI beruflich berät, sollte sie auch selbst zum Laufen bringen. Lokale Experimente mit eigener Hardware — ohne Abo, API-Key oder Datenschutzfrage — schaffen ein Verständnis, das sich durch reines Zuhören nicht ersetzen lässt.