Mein Engineering-Agent leistet ganze Arbeit. Das kleine Roboter-Haustier nimmt Formen an. Zum Projekt gehört eine Simulationsumgebung mit echter Firmware und Physik - die der Agent ebenfalls autonom aufgebaut hat.
Schon in der ersten Iteration hat mein Helfer mit künstlicher Intelligenz eigenständig verschiedene Studien durchgeführt - bspw. wie gut und schnell der Roboter-Entwurf in unserem virtuellen Wohnzimmer ein sicheres Versteck findet (denn gelegentlich ist er etwas scheu).
Die Simulationen laufen im Normalfall “headless” - heißt: nur in Form von Daten und Zahlen. Anschauen kann man sich da als Mensch nichts. Wollte ich aber. Also habe ich den Agenten in eine Extrarunde geschickt und Videos von den Experimenten rendern lassen. Und weil wir schon dabei sind, auch gleich eine Browser-Demo bauen lassen.
Wie gesagt, das kleine Wesen ist scheu, es sucht das Weite, wenn man es anleuchtet oder laute Geräusche macht —> genau das kann ich (und Du auch) jetzt in der Browser-Simulation ausprobieren. Der Clou ist: die Simulation basiert auf der Original-Firmware und rechnet mit echter Physik. Freilich vereinfacht, wie jede Simulation - und ob es die richtigen Vereinfachungen sind, wird sich zeigen, sobald ich den Roboter gebaut habe.
Aber schon jetzt bin ich überzeugt: sehen heißt verstehen. Und etwas, was wir Menschen der KI in vielen (nicht allen) Fällen voraus haben: wir können häufig mit einem Blick beurteilen, ob das was wir sehen, plausibel ist und richtig sein kann.






